Franziskanerkirche in Ingolstadt

Franziskanerkirche in Ingolstadt

Die Franziskanerkirche Mariä Himmelfahrt ist eine Kirche mit Kloster des strengen Bettlerordens der Franziskaner. Sie hat keine Türme, wie es für Kirchen der Franziskaner üblich war. Sie misst eine Länge von 71 Metern, eine Breite von 20 Metern und eine Höhe von 28 Metern.

Die Franziskanerkirche wurde auf Geheis des oberbayerischen Herzog Ludwig der Strenge als Kloster gebaut, 1277 fand die Weihung des Choraltars statt. Die Kirche wurde im Laufe der Zeit häufig umgebaut. Das Dachwerk stammt aus der Zeit um 1302 – 1304 und ist somit nicht mehr das Ursprüngliche. Der Chor, die Wölbung der Schiffe, der Hochaltar und vieles mehr wurde in den folgenden Jahren umgebaut.

Seit Gründung der Universität Ingolstadt diente die Franziskanerkirche als Grabstätte für Professoren und hochrangige Militärs, so wurde zum Beispiel der bekannte Astronom Peter Apian hier beigesetzt. Die Kirche hat nicht nur dieses eine Grab sondern zählt an die 100 Grabsteine und Epitaphien. Auf dem Franziskanerplatz, dem kleinen Vorplatz der Kirche, steht ein Denkmal für die Kriegsvermissten der Stadt Ingolstadt.

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